Archiv für Februar 2012

Auf zum 31. März


Auch wenn Viktor Orbán bei seinem Besuch in der IHK am 24.02. nicht gestoppt werden konnte, haben dennoch ca. 80 Teilnehmende der Kundgebung ein deutliches Zeichen gegen die – maßgeblich von Orbán vorangetriebenen – völkischen und autoritären Entwicklungen in Ungarn gesetzt. Eine kurze Nachbereitung sowie die verlesenen Redebeiträge findet ihr auf dem Mobiblog.

Derweil erhält der von der europäischen Bourgeoisie ausgerufene soziale Krieg in Griechenland mit den aktuellen Sparpakten eine neue Qualität. Laut aktuellen Berichten von dortigen Genoss_innen kommt es dort inzwischen zu Toten, weil die Krankenkassen nicht mehr alle lebensnotwendigen Medikamente übernehmen und die Menschen sich diese ohne deren Übernahme schlicht und einfach nicht mehr leisten können. Wie die CNT berichtet stehen auch in Spanien heftige Arbeitsmarktreformen zu Lasten der Lohnabhängigen an.

Tragen wir unsere Wut über die aktuelle Verarmungspolitik der Troika in Europa am 31. März auf die Straße und direkt vor die Baustelle der EZB im Ostend. Heraus zu M31!

Aktuell erschienen ist auch ein gutes FAQ der FAU zum 31. März. Read it.

Zum Umgang mit occupy frankfurt


Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir hier einen Text der Krisengruppe zum Umgang mit Occupy Frankfurt, dessen Inhalt wir teilen. Da Occupy immer noch ein Tummelplatz für rechte und reaktionäre aller Couleur ist, sehen auch wir keine Basis für eine Zusammenarbeit mit ihnen gegeben.
Hier findet ihr den Text:

Am Samstag, den 17. Dezember 2011 demonstrierten das Netzwerk ›Wem gehört die Stadt?‹ und ›Occupy Frankfurt‹ gemeinsam unter dem Motto »Occupy Wohnraum, Häuser, Plätze – Die Stadt gehört allen!«. Nur eine Woche zuvor, am 10. Dezember 2011 spielte die Band ›Die Bandbreite‹1 auf Einladung des Occupy-Camps in Frankfurt auf dem Lautsprecherwagen der an diesem Tag stattfindenden Occupy-Demo. Für uns nur ein Grund die Zusammenarbeit des Netzwerks mit ›Occupy Frankfurt‹ kritisch zu hinterfragen. Darüber hinaus geht es uns aber auch darum, die nicht praktizierte Reflexion innerhalb des Netzwerks einzufordern.(…mehr)