Archiv für November 2012

Rückblick Veranstaltungsreihe

Unsere Veranstaltungsreihe „Ökonomiekritik in der Krise“ ist seit zwei Wochen vorbei. Wir haben für euch hier ein paar Dokumente gesammelt, mit denen ihr die Veranstaltungen nochaml Revue passieren lassen könnt beziehungsweise tiefer in das Thema einsteigen.

Das Tondokument zur Veranstaltung „Das Geschlecht der Krise“ ist leider beschädigt. In dem Text „Zum Geschlechterverhältnis im Kapitalismus“ von der Basisgruppe Antifa Bremen finden sich aber einige wesentliche Bestimmungen des Vortrags wieder.

Den Mitschnitt der Veranstaltung „Kritik der Zinskritik“ von Nadja Rakowitz findet ihr bei archive.org:

Aufnahme des Vortags „Zur Kritik des Linkskeynesianismus“ von Thomas Ebermann:
archive.org:

Der Mitschnitt der Veranstaltung zur Staatsschuldenkrise findet ihr bei der Gruppe „The Future is unwritten“ . Link zur Aufnahme.
Die schriftliche Version des Vortrags gibts direkt bei der Jungen Linken gegen Kapital und Nation

In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Solidarität gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit

In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Solidarität gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit
Aufruf zur Demo gegen die Abschlussgala der European Finance Week 2012 in der Alten Oper in Frankfurt am Main.

Am 23. November kommen die Teilnehmenden der diesjährigen European Finance Week (EFW) in der Alten Oper zu ihrer Abschlussgala mit schickem Dinner zusammen. Die Oper selbst „bewirbt“ dieses Event mit den Worten:
Zutritt nur mit Einladung. Treffpunkt führender Vertreter des nationalen und internationalen Finanzwesens sowie aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.“ Die Hauptrede an diesem Tag wird „Supersparkommissar“ (FR) Wolfgang Schäuble halten.
Wofür die nationalen wie internationalen Vertreter_innen stehen, wird seit Ausbruch „der Krise“ deutlicher denn je:
Sie stehen für die Nutzung der Krise zur weiteren Verschärfung der Ausbeutungsverhältnisse: Ob durch die Ausweitung von Niedriglöhnen und Leiharbeit, Kürzung bei Bildung und Rente und weitere soziale Einschnitte in Deutschland oder durch die tiefgreifende soziale Verelendung wie in Griechenland und Spanien: Hier wie dort kostet die Umsetzung der „Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit“ diejenigen am meisten, auf deren Rücken die Standortkonkurrenz sowieso schon ausgetragen wird; nämlich Lohnabhängige, Migrant_innen, Erwerbslose, Rentner_innen… (mehr…)