Grußwort des colletivo militant


Hier findet ihr das Grußwort, das die Genoss*innen des Colletivo Militant Roma anlässlich unserer Veranstaltung zur CasaPound mit Heiko Koch verfasst haben.

Antifaschismus und rechtsradikale Bewegungen in Italien

Wenn wir über aktuelle Erscheinungen des Faschismus reden, müssen wir zunächst die Wurzeln dieser rechtsradikalen Gruppierungen betrachten, um unsere damit verbundene antifaschistische Gegenstrategie weiter erläutern zu können.
Es ist uns wichtig hervorzuheben, dass es nach dem Fall des faschistischen Regimes in Italien 1945 und der Befreiung, die durch die Partisan*innen erkämpft wurde, dennoch keinen Bruch der politischen und oberen sozialen Klassen mit Mussoliniära gab. In den Folgejahren gelang es vielen der ehemals Mächtigen aus der Zeit des Faschismus ihre Macht zu erhalten und sie im postfaschistischen Staat zu konsolidieren, sich machtvolle Positionen in ihm zu sichern, ihre Vergangenheit zu verschleiern und ihre Duldung durch Institutionen, Polizeistaat und Bourgeoisie aufrecht zu erhalten. Diesen Prozess nennen wir die Kontinuität des Staates. Dessen Konsequenzen wurde zum ersten Mal in den 1970ern und 80ern direkt spürbar. In diesen Jahren wurde die „Strategie der Spannung“ vom Staat aus initiiert und von faschistischen Gruppierungen umgesetzt. Dies hatte viele Sprengstoffanschläge mit dem Ziel Angst vor dem Terror in der Bevölkerung zu sähen und die demokratischen Verhältnisse zu destabilisieren zur Folge, um extreme Maßnahmen des Staates zu rechtfertigen, wie die Etablierung einer Militärdiktatur. Heutzutage ist es eindeutig, dass diese Kontinuität des Staates noch immer herrscht. In den Reihen der rechten Politiker*innen, auch wenn diese in verschiedenen Gruppen oder Strömungen zersplittert sind, sehen wir das direkte Erbe des Faschismus.
Dazu kommt die Zunahme der systematischen Tendenz zum Geschichtsrevisionismus, der im Besonderen gegen die Partisan*innen und den italienischen Widerstand gerichtet ist und verstärkt versucht rechte und linke Ideologie gleichzusetzen. Diese Tendenz erfährt beständig Unterstützung in den Medien und dadurch wird eine stets größere Legitimität für faschistische Gruppen und deren Gesinnungsgenoss*innen auf der politischen Bühne zu existieren und zu handeln geschaffen.

Diese Voraussetzung im Hinterkopf behaltend, konnten wir in den letzten zehn Jahren in Italien ein Erstarken der rechtsradikalen Bewegungen und einen neuen Trend innerhalb der faschistischen Ideologie verzeichnen. Neben den „traditionellen“, nationalistischen, rassistischen und homophoben faschistischen Gruppierungen wie Forza Nuova oder La Destra, die mit der British National Party oder dem französischen Front National vergleichbar und verbunden sind, wuchs seit 2003 eine neue Organisation heran, die sich einen Platz in der extremen Rechten verschafft: CasaPound, die „Faschisten des dritten Jahrtausends“, wie sie sich gerne selbst bezeichnen.

Die Besonderheit CasaPounds besteht darin, moderne Elemente mit dem klassischen Katalog faschistischer Ideologie zu verbinden. Auch wenn dies zu Widersprüchen führt, durchkreuzen sie das politische Feld von rechts nach links und präsentieren sich selbst als „wahre Alternative“.
Sie sagen sie seien „Rebellen“, revolutionär, anti-institutionell, gegen Bänker und europäische Institutionen, antirassistisch, engagiert in sozialer Arbeit und Garanten der Familienwerte und des Vaterlandes. Zeitgleich unterstützen sie mit ihren Kandidaten Berlusconis Partei PDL, kassieren Jobs und mehrere hunderttausend Euro von Politiker*innen, sind bereit verschiedene Parteien für verschiedene Interessen zu unterstützen, rennen zur Polizei wenn sie von Antifaschist*innen angegriffen wurden und schlagen Homosexuelle und Migrant*innen auf den Straßen zusammen und schrecken sogar vor Mord nicht zurück.
Abgesehen von ihrer faschistischen Ideologie und Praxis, gibt es zwei Merkmale, die sie von anderen Gruppen des rechten Spektrums deutlich unterscheiden und sie gefährlicher macht als die üblichen Verdächtigen.
Zuerst wäre dort deren Politik als eine der „sozialen Rechten“, mit der sie ihre faschistische Fratze verbergen und sogar aus der linken Tradition stammende Slogans und Thematiken aufgreifen, um ihren Marktwert als politischer Partner zu steigern. Ein Beispiel ihrer Sozialpolitik ist ihre Kampagne für Sozialkredite und für das Recht, ein eigenes Haus zu besitzen, wobei beides selbstverständlich nur für Italiener*innen gelten sollte. Weiter bieten sie Nachmittagsunterricht für Kinder an, führen Aktionen zur Müllbeseitigung durch, betreiben Sportclubs, insbesondere für Kinder und Jugendliche und engagierten sich in der Hilfe für die Betroffenen von Erdbeben, indem sie Camps für diese errichteten.
Es ist augenscheinlich, wie CasaPound mit dieser Strategie versucht Erfahrungen und Praxis der Linken zu replizieren und auch deren Symbole, politische und kulturelle Referenzen verwendet. So zum Beispiel Che Guevara, Bobby Sands und kürzlich erst Fabrizio de Andrè, einen beliebten anarchistischen Songwriter aus Italien.
Weit entfernt vom traditionellen faschistischen Stolz und dem politischen Ansatz, und deshalb oft von anderen Faschist*innen gehasst, hat CasaPound auf diese Art ein ‚neues Modell des Faschismus’ geschaffen, das bereinigt und auf die Moderne der Gegenwart zugeschnitten ist und selbst schon beginnt sich in anderen Ländern zu manifestieren, wie es der Bloc Identitaire in Frankreich zeigt.
Von unserer Seite aus war dieses Modell am Anfang schwierig zu erkennen und wurde manches Mal unterbewertet, was dazu führte, dass Antifaschist*innen nicht sofort die reale Bedrohung verstanden und keine schnelle und starke Antwort formulierten.
Als die Situation klarer wurde, wurden linke Bewegungen aktiv und reagierten auf CasaPound, indem sie zunächst ihre Strategie und Ideologie analysierten, um daraufhin eine kulturelle und politische Arbeit aufzubauen, die darauf abzielt den Menschen zu zeigen, dass hinter dem ungewöhnlichen Verhalten und den freundlichen Gesichtern der CasaPound der Faschismus seine Zähne fletscht.

Ein weiterer Aspekt ihres „Models“ ist, und damit kommen wir zum zweiten relevanten Punkt ihres ‚neuen Faschismus’, dass sie tatsächlich eine aktuelle Mode repräsentieren. Sie locken meist Jugendliche insbesondere aus rechtskonservativen, besser situierten Familien an, und involvieren diese in vielerlei Hinsicht, über Konzerte und Sportangebote und besonders in der Schule, wo sie verstärkt auftreten und ihre verwirrenden Ideen von Rebellion, Körperkraft, „Generationensolidarität“ (was auch immer das meinen mag…) und anti-linker Hetze verbreiten. In Rom beispielsweise, das schon immer eine Art Labor für rechte Bewegungen war, wurden dieses Jahr etwa 40 Mitglieder des Blocco Studentesco, der Jugend- und Schulorganisation von CasaPound, als Repräsentant*innen in Schulen gewählt und organisierten teilweise Demonstrationen oder andere Aktionen.
Ihre Zahl bei diesen Events blieb aber gering und beschränkte sich auf den harten Kern, und dies ist zum Großteil der antifaschistischen Gegenaktionen zu verdanken. So versuchte der Blocco Studentesco in der Vergangenheit studentische Gremien gegen Schul- und Universitätsreformen zu unterlaufen, indem er mit unpolitischen Sprüchen wie „weder rot noch schwarz, sondern Meinungsfreiheit“ auftrat, um in diesem linkspolitisch dominierten Sektor Fuß zu fassen. Aber von antifaschistischer Seite wurde dieser Versuch sofort erkannt und der Blocco aus der Bewegung gedrängt. So wurden diese Faschist*innen auch 2008 aus einer Demo in Rom gejagt, nachdem es zu handfesten Auseinandersetzungen mit ihnen kam, wobei sie sogar von der Polizei verteidigt wurden. Dies war ein deutliches Signal, dass Antifaschist*innen bereit sind, jede Form von Widerstand gegen die Infiltrationsversuche der neuen Faschist*innen zu setzen. Von diesem Moment an wurde eine starke kulturelle und Kommunikationsarbeit von Antifas aufgebaut, um den Leuten, insbesondere an Unis und Schulen, klar zu machen, wer Blocco Studentesco und CasaPound sind und aus welchem politischen Hintergrund sie entstanden. So mussten sie ihre Strategie der Infiltration aufgeben. Seitdem sehen wir sie nicht mehr auf unseren Demos. Darüber hinaus haben viele Studierendeninitiativen sich öffentlich von jedwedem Rassismus und Faschismus distanziert.

Im Allgemeinen konnte CasaPound in den Jahren von 2003 bis 2008 einen graduellen Aufstieg in Schulen, Unis, Stadien, und Gewerkschaften parallel zur Zunahme militanter Aktionen verzeichnen. Zeitgleich besetzten sie Gebäude und Plätze, wohlwollend und auch direkt politisch und finanziell unterstützt von rechten Politiker*innen und Institutionen, weshalb sie nur selten geräumt wurden. Ein Versuch von ihnen im Jahre 2009 ein Gebäude in der historischen Innenstadt von Neapel zu besetzen wurde besonders bekannt. In diesem Fall war die antifaschistische Antwort sehr effizient. Nach einer Periode harter Arbeit, in der versucht wurde die Nachbarschaft und die Stadt darauf aufmerksam zu machen, was dort passiert und um einen Konsens gegen die Faschist*innen zu erarbeiten, haben Antifaschist*innen aus den verschiedensten Lagern viele Demonstrationen, Veranstaltungen und direkte Aktionen organisiert um die Faschist*innen zu verjagen. Nach einem Monat war das Haus aber immer noch von ihnen besetzt, weshalb die Antifas sich dazu entschieden die Situation zu zuspitzen, in dem sie ihrerseits ein nahe gelegenes Haus besetzten und damit ein Problem für die öffentliche Ordnung schafften. Nach einer Zeit wiederholter Auseinandersetzungen und Unruhen sah sich die Polizei gezwungen einzugreifen und räumte beide Häuser und verfolgte Faschist*innen und Antifas. Aber dies störte die Antifas kaum, solange CasaPound aus der Stadt getrieben war!

Wenn es auch wichtig ist im Kopf zu behalten, wie gefährlich CasaPound ist und ebenso die Pflicht, die Antfaschist*innen haben, diese in Zaum zu halten, müssen wir sagen, dass diese Jahre der Ausdehnung die Widersprüche, mit denen ihr politisches Modell übersättigt ist, begonnen haben, unweigerlich den Niedergang dieser Bewegung einzuläuten. Dies wird besonders in Rom deutlich, wo ihre Besetzungen in den letzten Jahren aufhörten und nun nur noch einige wenige Besetzungen von ihnen Bestand haben, aus denen heraus sie nicht in der Lage sind, eine kontinuierliche Sozialarbeit oder Verdichtung ihrer Ideologie in der Nachbarschaft zu etablieren. Vielmehr werden sie von den Anwohner*innen als etwas Abgeschottetes wahrgenommen und argwöhnisch beäugt oder offen gehasst. Auch in den Schulen und Universitäten sind sie nur noch in den Bereichen vertreten, die traditionell mit rechten Kreisen und Nachbarschaften verbunden sind. So bleiben sie unfähig aus ihrem eigenen Biotop aus zu brechen und eine relevante politische Strategie zu entwickeln. Darüber hinaus, als wäre es in seiner Tragik vorhersehbar gewesen, wurde nach Angriffen, Auseinandersetzungen und dem Mord an zwei Immigranten durch ein CasaPound Mitglied in Florenz, die „netten Leute“ in der öffentlichen Meinung, von Medien und Politiker*innen neu bewertet und auf einmal als das gesehen, was sie waren, gefährliche faschistische Verbrecher. Ebenso begann ihre Strategie der Tarnung nach Innen hin die militanten Mitglieder zu verärgern, so zum Beispiel als Iannone und andere CasaPound Bosse verlautbaren wollten, dass der Mörder der Immigranten (der sich nach der Tat selbst erschoss) kein Mitglied und obendrein verrückt war und sie selbst antirassistisch eingestellt wären, worauf viele Mitglieder aufbegehrten und ein Eingeständnis zu ihrer Ideologie forderten.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass während im restlichen Europa Neofaschismus und Nazismus parallel zur ökonomischen Krise bedeutungsvoll zunehmen, was mehr und mehr zu einem Problem für unsere Genoss*innen und revolutionäre Kräfte wird, wie es in Griechenland der Fall ist, können wir in Italien nicht sagen in einer alarmierenden Situation oder in direkter Bedrohung eines sich ausbreitenden Faschismus zu sein. Wenn wir Chrisi Avgi oder andere rechtsaußen Parteien in Europa betrachten, sehen wir zunehmende Wahlerfolge und Verankerungen in den sozial schwächeren Vierteln nach der Krise, während in Italien Casapound und Forza Nuova kontinuierlich niedrige Wahlergebnisse einfahren und nicht in der Lage sind, sich in lokalen Communities zu binden, egal welche Partei oder welche Politiker*in sie sich entscheiden zu unterstützen oder welche Kontakte ihre Mitglieder spielen lassen. In den letzten zehn Jahren zeigten sie zu vielen Gelegenheiten das Kaliber ihrer Gönner*innen, meist reiche und machtvolle Faschisten der alten Parteien (die oben erwähnte Kontinuität), wie der ehemalige Bürgermeister von Rom, Alemanno, der ihnen Geld, Häuser (darunter das bekannteste in Casapound Haus in Rom) und Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor zuschanzte, und im Gegenzug Unterstützung erhielt und gute Wachhunde in Position bringen konnte, sollte er sie einmal brauchen.
Unglücklicherweise ist es für sie momentan so, dass sie als Wachhunde noch nicht gebraucht werden und generell die Faschist*innen in ihrer Rolle als Diener*innen der herrschenden Klasse nicht benötigt werden, da der soziale Konflikt in Italien aktuell auf niedrigem Niveau verharrt und die Differenzen der politischen Klasse und der Bourgeoisie weit davon entfernt sind überwunden zu werden.

Soweit und kurz zusammengefasst ist dies unsere Analyse des Kontexts, in dem faschistische und antifaschistische Bewegungen aktuell agieren und, ohne zu bagatellisieren oder zu optimistisch zu sein, sieht so der Rahmen aus, von dem aus unsere Theorie und Praxis weiterschreitet und sich fortentwickelt. Insbesondere seit 2003, als Casapound anfing aufzusteigen, wurde viel Arbeit von antifaschistischen Gruppen in die Analyse der neofaschistischen Strategie gesteckt und verschiedene widerständige Praxen als Antwort darauf getestet, um ihre Expansion auf zuhalten und ihnen den Boden im politischen und sozialen Umfeld zu entziehen. Wenn wir es ernst nehmen, dass Antifa sein auch bedeutet antikapitalistisch zu sein, und der Kampf gegen den Faschismus eingebettet ist in den umfassenderen Klassenkampf gegen den Kapitalismus, müsste aus unserer Erfahrung heraus Antifaschismus auf drei verschiedenen und komplementären Ebenen artikuliert werden: der militanten, der sozialen und der politisch/kulturellen.

Die erste Ebene, die militante, ist mit den direkten Aktionen verbunden, die notwendig sind, um den Faschist*innen ihren Bewegungsraum und ihre Bewegungsfreiheit zu nehmen. Sie dürfen niemals einfach so in den Straßen umhergehen, mit Freund*innen ausgehen, Flugblätter verteilen, auf Demos gehen oder einfach faschistische Klamotten tragen, ohne die Möglichkeit auf Antifas zu treffen, irgendwo heraus geworfen zu werden oder Schläge zu kassieren.
Sie müssen das Gefühl haben als Faschist*innen niemals sicher zu sein und besonders jüngere Mitglieder müssen spüren, dass es nicht cool ist dabei zu sein und sich nicht lohnt dabei zubleiben. In problematischeren Städten wie Rom, in denen es „schwarze“ , also faschistische, Viertel gibt, oder Viertel in denen viele Faschist*innen präsent sind, müssen diese in ihre Strukturen verbannt werden, mit dem Hintergedanken, dass eines Tages Antifas kommen und sie daraus vertreiben.

Die zweite Ebene, die soziale, wird durch eine kontinuierliche Präsenz und politische Aktivität in den Vierteln und den Straßen erreicht, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen und mit den Gegebenheiten der Stadt vertraut zu werden.
Auf jeden Fall ist es notwendig in der Tagespolitik politische und soziale Zusammenhänge aufzubauen und die Idee des Klassenkampfes gegen das kapitalistische System und seine Widersprüche, die sich in der Ausbeutung von Arbeitskraft, Zerstörung der sozialen Absicherung und Verschärfung der sozialen und politischen Repression artikulieren, voran zu treiben. Zeitgleich werden durch diese Praxis die Faschist*innen aus unseren Vierteln getrieben und dies ermöglicht es Antifaschist*innen mit den Leuten darüber zu reden, was Faschist*innen und Neo-Faschist*innen wirklich sind und ihren rassistischen und reaktionären Geist zu entlarven.

Die dritte und letzte Ebene, die kulturelle und politische, ist essentiell, um den vorangegangenen Ebenen Inhalt und Substanz zu verleihen und kontinuierlich unsere Ideologie und Vorstellungen im Kontrast zur faschistischen und momentan herrschenden zu entwickeln und zu verbreiten. In diesem Sinne ist es wichtig zunächst Nachforschungen über Casapounds oder die Ideologie anderer faschistischen Gruppen anzustellen, deren Politik und Duldung durch den Staat und die Polizei aufzudecken, um dann mit Hilfe dieser Informationen ihr wahres Gesicht und ihre Widersprüche zu enthüllen, auch in Abgrenzung zu linker Theorie und Praxis. Zweitens ist es wichtig Kampagnen gegen den Geschichtsrevisionismus durchzuführen, um der Gleichsetzung von rechten und linken Strömungen entgegenzuwirken und die Faschist*innen auch von einem historischen Standpunkt aus angreifen zu können und den Versuch der rechten Parteien zu stoppen über die Gleichsetzung von Partisan*innen und Faschist*innen letztere zu legitimieren.
Letztlich bleibt der Aspekt linke Kultur und Subkultur zu verbreiten und zu stärken über Bücher, Broschüren, Musik, Filme und was auch immer Leute und hauptsächlich junge Leute dazu bringt zu merken, dass Antifa sein gut ist und um Welten besser und cooler als ein Fascho zu sein.
Unserer Meinung nach können diese drei Ebenen nicht voneinander getrennt existieren und müssen dementsprechend miteinander einhergehen und verwoben werden, auch um effizient gegen faschistische Bewegungen zu sein.
Es bleibt zu sagen, dass diese Strategie von allen antifaschistischen Kräften gemeinsam und kontinuierlich ausgeführt werden muss, und vermieden werden sollte eine Kluft in der Front entstehen zu lassen, die sie in den Augen der Faschist*innen und des Staates schwächen würde.
Wir wollen euch für die Gelegenheit danken unsere Erfahrungen zu teilen, und schließen mit der Hoffnung, dass der Kampf gegen Faschismus und Kapital sich international weiter verbreitet und zunehmend konsolidieren wird.

Always Antifa!
A pugno chiuso, Colletivo Militant Roma